Astigmatismus - Tibetisches Rad

Was ist eigentlich Astigmatismus? Astigmatismus, auch Stabsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung genannt, bezeichnet in der augenheilkundlichen Optik einen besonderen Brechungsfehler des Auges. Details können in Wikipedia nachgelesen werden.

Eine gute Übung gegen Astigmatismus ist das Training mit dem Tibetischen Rad. Sie können das Rad hier herunterladen und danach auf A4 ausdrucken. Diese Übung dient zur Lockerung der Spannung, die Sie möglicherweise in Ihren Augenmuskeln haben. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Atmung mit der Bewegung der Augen koordinieren, da dies die Wirkung der Übung enorm verstärkt. Es ist auch sehr wichtig, dass Sie die Abbildung sehr nahe an Ihre Nasenspitze halten. Indem Sie Ihre Augen in den verschiedenen steilen Winkeln um die Scheibe bewegen, beginnen Sie Ihre Augenmuskeln zu dehnen und diese erlangen als Folge langsam ihre normale Flexibilität. Die Hornhaut Ihrer Augen wird allmählich ihre ursprüngliche Form annehmen und so wird Ihre natürliche und klare Sicht wieder hergestellt.

Anleitung

  1. Halten Sie das Tibetanische Rad ca. 3 cm von Ihrer Nase entfernt oder heften Sie die Tafel so an die Wand, dass der weiße Kreis im Zentrum genau auf der Höhe Ihrer Nasenspitze liegt. Es kann durchaus sein, dass Sie die Abbildung nicht scharf sehen – der Sinn der Übung ist, Ihre Augenmuskeln zu trainieren. Halten Sie den Kopf während der Übung still und bewegen Sie nur die Augen.
  2. Während Sie einatmen, bewegen Sie Ihre Augen gerade hinauf, bis Sie den Punkt sehen können. Während Sie so langsam wie möglich ausatmen, bewegen Sie Ihre Augen im Einklang mit Ihrer Atmung im Uhrzeigersinn entlang der äußeren Linie des Rades. Lassen Sie Ihren ganzen Körper entspannen.
  3. Fahren Sie um die gesamte Abbildung weiter so fort, bis Sie wieder am Anfang angekommen sind. Dann machen Sie dasselbe gegen den Uhrzeigersinn.
  4. Machen Sie diese Übung viermal am Tag mit mindestens jeweils zwei Stunden Pause dazwischen.
  5. Überprüfen Sie Ihren Fortschritt mit Hilfe des Astigmatismus Spiegels.

Augenübungen Restart

Da ich mich wirklich motivieren will, zumindest mit einigen Augenübungen wieder anzufangen, werde ich als Motivation die Beschreibung der Übungen heraussuchen und wieder im Blog posten. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen (nicht geschlechterspezifisch gemeint), der auch mitmachen will und schauen, ob er Verbesserungen erzielen kann. Ich habe aber im Moment nicht vor, so viel Zeit wie beim ersten Mal dafür zu investieren.

Fangen wir am besten gleich mal mit der vielleicht wichtigsten Entspannungsübung an, dem

Palmieren

Diese Übung ist eine intensive Entspannungsübung für die Augen, bei der eine ruhige, fließende Atmung - bei leicht geöffneten Lippen - wichtig ist.

  1. Halten Sie beide Hände muschelartig geformt und mit den Fingerspitzen leicht überlappend gerade vor sich.
  2. Neigen Sie den Kopf leicht nach vorn, und lassen Sie ihn in Ihre muschelartig hohl geformten Hände hineinsinken. Halten Sie Ihre Schultern dabei entspannt. So bedecken Sie mit den Handflächen die Augäpfel, ohne dass die Augenlider von den Händen berührt werden.
  3. Schließen Sie die Augen und lassen Sie die Atmung fließen. Legen Sie die Hände so über die Augen, dass kein Licht mehr in die Augen fällt, aber achten Sie darauf, dass Ihre Atmung durch die Nase dabei nicht behindert wird.
  4. Bleiben Sie in dieser Stellung, solange Sie möchten und Zeit haben, entspannen Sie bewusst nacheinander die Gesichtsmuskeln, die Augen, die Schultern, Arme und Hände. Genießen Sie das Gefühl, jetzt einmal nichts sehen und erkennen zu müssen.
  5. Genießen Sie den Anblick und das Gefühl der Dunkelheit hinter Ihren Augenlidern. Atmen Sie in diese Entspannung hinein. Nun haben Augen und Geist einmal garnichts zu tun. Genießen Sie einfach das müßige Nichtstun und beobachten Sie nur, wie Ihre Atmung fließt.
  6. Da Ihr Gehirn jetzt keine äußeren Eindrücke zu verarbeiten hat, haben Sie zwei Möglichkeiten:  Sie können diesen mentalen Müßiggang einfach genießen, oder Sie können Ihren Geist mit nützlichen Vorstellungsübungen beschäftigen, indem Sie sich innere Bilder vorstellen = visualisieren.
  7. Sie können die Wirkung des Palmierens noch verstärken, indam Sie sich zusätzlich die Farbe Schwarz vorstellen. Wenn Ihnen die abstrakte Vorstellung der Farbe schwerfällt, dann stellen Sie sich hilfsweise einen schwarzen Gegenstand vor. Je besser es Ihnen gelingt, die visuelle Sinnesempfindung von Schwarz vor Ihren Augen entstehen zu lassen, desto tiefer wird Ihre visuelle Entspannung sein.
  8. Lassen Sie zum Schluss die Hände langsam heruntersinken, und öffnen Sie erst dann wie in Zeitlupe ganz behutsam die Augen.

Möglicherweise sehen Sie jetzt klarer oder empfinden die Farben als frischer.

Wieder ein Jahr um ...

Da ich das letzte Jahr nahezu nichts geschrieben habe - es hat sich auch nicht wirklich was getan - kommt wieder einmal ein Eintrag.
  • Ich habe nicht wirklich geübt, trotzdem ist meine Sehkraft nicht schlechter geworden - zumindest glaube ich es ;-)
  • Ich habe irgendwie Lust, wieder (ein wenig?) zu üben, aber doch nicht genug Motivation, damit endlich zu beginnen
  • Ich überlege mir, ob ich den Blog überhaupt noch weiterführen soll, denn ich will in Kürze ein neues, spannendes Projekt starten, das möglicherweise auch Auswirkungen auf mein Sehen haben könnte ...

Fortschritt ohne Übung?

Am Anfang habe ich gedacht, ich täusche mich - jetzt kommt es aber immer öfter vor: Ich bemerke, dass ich in der Ferne immer mal eine gewisse Zeit besser sehe. Die Augen können entferntere Objekte offensichtlich eine gewisse Zeit scharf stellen, dann wird es wieder unschärfer. In den letzten Wochen scheint mir, dass diese Zeitspanne immer ein wenig länger andauert. Das hängt anscheinend auch mit richtigem Atmen zusammen.

Ich bin mal neugierig, wie sich das noch entwickeln wird ...

Wo ist meine Brille?

Das darf doch nicht wahr sein!

CoolJetzt ist es mir auch passiert - und das nach 35 Jahren!

Ich habe wieder einmal meine Brille gebraucht, musste schnell weg und konnte sie beim besten Willen nirgends finden. Das habe ich bisher nur im Fernsehen gesehen - und das war meist lustig!

Anscheinend bin ich jetzt doch schon einigermaßen brillenentwöhnt - auch wenn ich nicht alles perfekt scharf sehe!

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